Erbe: Valpelline

3 Ergebnisse
Seite 1 von 1

La Tour

Burgen und Türme  -  Valpelline

Dieses Wehrhaus, das neben der Pfarrkirche liegt, wurde im 10. Jahrhundert erbaut und in der Folge vergrößert und umgebaut.
Geburtshaus von Rodolfo di Valpelline, des Bischofs von Sion, der Turm war Sitz des Gerichts, des Reitstalls und des Getreidespeichers der Herrschaft.
Es zeigt noch heute seine mächtige Struktur und den quadratischen Grundriss des ursprünglichen Turms. Der Bau besteht aus sechs Halbkellerräumen, sechzehn Zimmern und einem Dachspeicher. Im Nordteil kann man einen Trockenplatz für das Holz und ein halb unteridisches Depot sehen, das einst zur Aufbewahrung von landwirtschaftlichen Geräten diente.
Man erzählt, dass in einem der Keller des Gebäudes, der “l’enfeur” (also “die Hölle”) genannt wurde, menschliche Gebeine und Schellen gefunden worden seien, die wahrscheinlich dazu dienten, die Gefangenen anzuketten.

Pfarrkirche San Pantaleone

Kirchen und Kapellen  -  Valpelline

Die Kirche wurde 1722 gebaut. Sie besitzt drei Kirchenschiffe, die von monolithischen Steinsäulen unterteilt werden.

BEMERKENSWERTE ELEMENTE:
- das Steinportal mit geschnitzten Holzflügeln, das von einer Holzstatue des Schutzheiligen Pantaleon dominiert wird. Diese Statue ersetzte die originale aus dem 18. Jh., die restauriert und in einem kleinen Museum im Innern derselben Kirche ausgestellt ist
- der Hauptaltar und die Geländer gehen auf das 18. Jh. zurück und wurden von dem Grafen Perrone, dem ehemaligen Besitzer der Minen von Ollomont gestiftet. Derselbe Graf soll zudem das über dem Hauptaltar angeordnete Leinwandgemälde gespendet haben, bei dem es sich um ein Werk aus flämischer Schule handelt, das die Jungfrau und die in den unterschiedlichen Epochen als Schutzpatrone ausgewählten Heiligen der Pfarrkirche darstellt
- das Taufbecken aus Stein aus dem 15. Jh.
- die Kanzel aus geschnitztem Holz aus dem 18. Jh.
- das kleine Museum, das sich rechts vom Eingang öffnet, beherbergt zahlreiche Gegenstände aus der Sakralkunst von bedeutendem Wert.

Der Glockenturm, der ebenso im Jahr 1722 errichtet wurde, war ursprünglich mit acht Glocken ausgestattet, doch beschlagnahmte Napoleon Bonaparte fünf von ihnen, um sie einzuschmelzen und zu Kanonen zu verarbeiten.

Museum des Fontina-Käses und Besucherzentrum

Museen  -  Valpelline

Das Besucherzentrum ist ein Museum, in dem der Fontinakäse der absolute Hauptdarsteller ist. Hier werden historische Details und Produktionsweise erläutert, um zu erklären, weshalb dieser DOP- Käse so einzigartig ist.

Das Zentrum ist über zwei Stockwerke verteilt, während der Ausstellungsbereich in drei Abschnitte aufgeteilt ist: “Geschichte”, “Umwelt”, “Verarbeitung” und ein kleiner Bereich für das Aostataler Handwerk.

Im Vorführraum mit 50 Sitzplätzen kann man sich einen erschöpfenden Dokumentarfilm in italienischer, französicher, englischer und deutscher Sprache ansehen, der sämtliche Produktionsphasen des Fontinakäse durchläuft.

Die Besichtigung am Museum und am Zentrum schließt auch die spektakulären, in den Fels gehauenen Reifelager des Fontinakäses ein: eines dieser Lager befindet sich in der einstigen Kupfermine und wo der Fontina DOP 80 Tage bleibt und seinen süßen und unnachahmlichen Geschmack annimmt.

Ebenso gibt es ein multimediales Zentrum und einen Verkaufsshop.

Wie man dorthin kommt:
- Folgen Sie von der Autobahn Mailand / Turin-Aosta den Anweisungen für Gran San Bernardo. Am Ausgang des Tunnels fahren Sie weiter in Richtung Bionaz.
- Von Aosta aus folgen Sie den Schildern zum Gran San Bernardo. In Variney angekommen, fahren Sie weiter in Richtung Bionaz
Folgen Sie anschließend hinter dem Zentrum von Valpelline den Schildern zum Besucherzentrum auf der Straße nach Ollomont.

(+39) 016573309
centrovisitatori@fontinacoop.it