Die Arbolle-Hütte (2.507 m.) liegt in der Gemeinde Charvensod im Herzen des Aostatals, im Tal des Baches Comboé, in der Nähe der alten Alm von Arbolle und des gleichnamigen Sees. Die im Juli 1998 eröffnete Hütte liegt eingebettet in die unberührte Bergwelt der Graien Alpen und ist ein strategischer Ausgangspunkt für Besteigungen des Monte Emilius und der Becca di Nona.
Die Hütte verfügt über 66 Betten, verteilt auf Vierbettzimmer und Schlafsäle, und bietet herzliche Gastfreundschaft sowie eine authentische Bergatmosphäre. Während der Sommersaison ist sie ein ideales Ziel für Wanderungen, Bergsteigen, Höhentraining und Veranstaltungen für Natur- und Bergfreunde.
Anreise
Zu Fuß:
- von Pila (1.800 m) Starten Sie an der Seilbahnstation von Pila und folgen Sie den Wegweisern zu den Wanderwegen Nr. 14 – 19 – 102. Die Route führt zunächst, nach einem abgeholzten Streifen zwischen Tannen, der von Ebereschen, Erlen und Wiesen bewachsen ist, zur Alm Chamolè und anschließend zum gleichnamigen See. Schließlich steigt man den grasbewachsenen Bergrücken hinauf, wo das Panorama immer reizvoller wird und der Blick auf den darunter liegenden See immer eindrucksvoller wird. Nach den unzähligen Serpentinen erreicht man den Pass, und vor einem öffnet sich die Arbolle-Mulde mit der Hütte und den beiden kleinen Seen in ihrer Nähe. Von hier aus steigt man den Weg hinab, der im ersten Teil durch ein Seil erleichtert wird, und erreicht in kurzer Zeit die herrliche Mulde und die Hütte
Schwierigkeitsgrad: E Wanderung
Höhenunterschied: 841 m (ab Pila, Parkplatz in der Nähe der Seilbahnstation)
Dauer: 2h30
- von Gimillan Cogne (1814 m) aus folgt man den Wanderwegen 3 und TVC (Tour Valle di Cogne), die durch einen wunderschönen Nadelwald führen und in etwa 1,5 Stunden ins Vallone di Arpisson und zur gleichnamigen Alm auf 2328 m Höhe gelangen. Von der Alm aus folgt man dann dem Weg 2 und dem TVC, bis man die wunderschöne Pian Bessey auf etwa 2500 m erreicht. Wenn man den Aufstieg fortsetzt, gelangt man zur Nebbia-Hütte auf 2741 m. Von hier aus beginnt die Moränenlandschaft des Hochgebirges, die die eben hinter sich gelassenen Almweiden ablöst. Von der Schutzhütte schlängelt sich der Weg in engen Serpentinen hinauf bis zum Col Garin auf 2815 m, von wo aus man die Berghütte gut sehen kann. Man steigt auf einem Moränenweg ab und folgt den Wegweisern 18 und TVC, bis man die ersten Weiden des Vallone di Arbolle erreicht. Von hier aus, mit dem Bach und dem Arbolle-See auf der rechten Seite, gelangt man zur Berghütte.
Schwierigkeitsgrad: E Wanderung
Höhenunterschied: 1000 m
Dauer: 3h30
Alternative: Start in Gimillan (Cogne) über den Klettersteig Punta Valletta – eine weitaus weniger begangene Alternative, die sowohl aufgrund der Dauer der Wanderung als auch der erforderlichen körperlichen Anstrengung eine gute Kondition voraussetzt.
Mit den Skiliften:
Prüfen Sie vor der Planung Ihres Ausflugs, ob die Skilifte in Betrieb sind
Seilbahn Aosta 583 m – Pila / Sessellift Pila – Chamolè 2.309 m (Bergstation). Vom Sessellift aus erreicht man bequem den nahegelegenen Lago Chamolè (2.325 m). Von hier aus nimmt man den Weg 102, der steil mit zahlreichen Serpentinen zwischen Weiden und Geröll bis zum Colle Chamolè (2.641 m) hinaufführt. Vom Pass führt der Weg hinunter ins Vallone di Arbolle, wobei ein erster steiler Abschnitt durch ein festes Seil gesichert ist und direkt zur Arbolle-Hütte (2.507 m) führt.
Schwierigkeitsgrad: E Wanderung
Höhenunterschied: 350 m im Aufstieg vom Sessellift Chamolè bis zum Pass, dann 134 m im Abstieg vom Pass bis zur Hütte
Dauer: 1h30