Natur: Valsavarenche

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Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - "Wasser und Artenvielfalt"

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Das Besucherzentrum Wasser und Biodiversität in Rovenaud widmet sich der wissenschaftlichen Forschung und Umwelterziehung zum Schutz wässriger Ökosysteme und Otter.

Das Zentrum in einem gut erhaltenen Ökosystem beherbergt eine schöne Ausstellung und schlägt Besuchsrouten im Innen- und Außenbereich mit Videos und Aquarien vor, um wirklich in einen Teil des Parks einzutauchen, in dem alles mit Wasser verbunden ist.

Dieser Teil des Parks beherbergt einige Otter in teilweiser Freiheit. Früher war diese Art hier frei und präsent, heute ist sie aufgrund von Verfolgungen und Umweltveränderungen durch Männer fast verschwunden.

Otter, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, sind das Symbol für die Probleme, die mit der Erhaltung wässriger Umgebungen verbunden sind.

Der Besuch des Zentrums unterstreicht daher die Bedeutung der Erhaltung und des Gleichgewichts zwischen Mensch und Umwelt.

(+39) 0165905794
(+39) 3474302875
acqua.biodiversita@pngp.it

Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso - "Wolfsraum" und "Luchs Museum"

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Vorübergehend geschlossen

Das Besucherzentrum für die Liebhaber des ältesten italienischen Nationalparks befindet sich in Dégioz, in der Nähe der prächtigen Pfarrkirche. Das Zentrum ist ein Treffpunkt für die Touristen und beherbergt auch Räume über zwei Tiere, die allem Anschein nach im Begriff sind, diese Territorien wieder in Besitz zu nehmen: der Luchs und der Wolf.

Das Luchs Museum
“Die Abenddämmerung im Wald. Wie immer treibt der Überlebensdrang die Tiere auf Futtersuche. Alle Sinne des Luchs sind gespitzt, während er sich im Schutz des Laubes versteckt und wartet….”
Raubtiere sind territorial gebundene Tiere und bewegen sich lautlos und heimlich. Ihnen zu begegnen, ist nicht unbedingt leicht. Im Naturschutzpark des Gran Paradiso gibt es heute nur noch fünf fleischfressende Raubtierarten: mit dem Kleinsten beginnend sind das Wiesel, Hermellin, Steinmarder, Marder und Fuchs. Größere Raubtiere wie Wolf und Luchs, die meist ungerechterweise immer wieder als Schädlinge für Mensch und Haustiere angeklagt werden, wurden leider bereits in der Vergangenheit ausgerottet.
Die Ausstellung zeigt Bilder des Parks, vom Fachverband Associazione Professionale Guide Parco Nazionale Gran Paradiso in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fondation Grand Paradis zur Verfügung gestellt.

Der Wolfsraum
Der Spazio Lupo (Wolfsraum), der ab August 2011 im Besucherzentrum des Nationalparks Gran Paradiso in Valsavarenche eingerichtet wird, ist ein von der Fondation Grand Paradis und vom Nationalpark Gran Paradiso ins Leben gerufene Dokumentationszentrum, in dem Zeugnisse und Dokumente zum Leben der Wölfe im Park gesammelt und ausgestellt werden.
Es handelt sich um ein im Werden begriffenes Projekt, das im Laufe der Zeit wachsen wird. Dazu können auch alle Besucher ihren Beitrag leisten, welche hier dieses Raubtier, das seit einigen Jahren wieder das nordwestliche Italien und die Täler des Nationalparks Gran Paradiso bevölkert hat, besser kennen lernen.
Im Spazio Lupo gibt es zwei ausgestellte Wolfsexemplare, interaktive Videos, die das Vorkommen im Park bezeugen, Interviews und eine Auswahl an Texten und Websites, anhand derer man sich informieren und Erfahrungserlebnisse sowie ein thematisches Blog im Web entwickeln kann.

(+39) 016575301
info@grand-paradis.it

Nationalpark des Gran Paradiso

Parks und Naturschutzgebiete  -  Valsavarenche

Im Jahr 1856 erklärte König Vittorio Emanuele II. einen Teil des heutigen Parkgebietes zum Königlichen Jagdschutzgebiet und rettete auf diese Weise den Steinbock, dessen Population in jenen Jahren auf einen alarmierend niedrigen Stand zurückgegangen war, vor dem Aussterben. Der König bildete daraufhin ein Spezialkorps von Feldhütern und ließ Wege und Saumpfade errichten, die noch heute von Parkwächtern und Touristen begangen werden. Im Jahre 1920 machte der König Vittorio Emanuele III dem italienischen Staat die 2100 Hektar des Jagdschutzgebietes zum Geschenk, mit der Auflage, daraus einen Nationalpark zu bilden. Zwei Jahre später, am 3. Dezember 1922, wurde der Nationalpark des Gran Paradiso als erster Nationalpark Italiens offiziell aus der Taufe gehoben. Die geschützte Zone wurde bis 1934 von einer Kommission verwaltet, die mit einer autonomen Verwaltungsbefugnis ausgestattet war. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg (in welchem der Park leider gravierende Schäden davontrug) wurde die Verwaltung direkt vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und nach 1947 durch eine autonome Institution wahrgenommen. Seit 1991 ist ein Rahmengesetz für die Parks in Kraft.

Der Nationalpark des Gran Paradiso umfasst ein weitläufiges Gebiet von hohen Bergen im Aostatal und im Piemont, wobei die Höhenlage zwischen 800 Meter Seehöhe in der Talsohle und 4061 Meter am Gipfel des Gran Paradiso schwankt. Lärchen- und Tannenbäume, weite alpine Weiden, Felsen und Gletscher bilden ein ideales Szenarium für den Lebensraum einen reichen und vielfältigen Fauna und für eine Entdeckungsreise in die wunderbare Welt des Hochgebirges.

Im Aostatal erstreckt sich die geschützte Zone auf das Territorium von drei Tälern: Cogne, Valsavarenche und Rhêmes.
Zu jeder Jahreszeit bietet der Park unterschiedliche Möglichkeiten. Spätfrühling und Sommer sind die Monate, in denen alles blüht, und eignen sich besonders für Ausflüge ins Hochgebirge. Im Herbst färben sich die Wälder in allen Farben und für die Steinböcke und Gämse beginnt die Zeit der Brunft. Im Winter ist das Gebiet des Parks mit Schnee bedeckt und bietet die Möglichkeit zu kurzen Exkursionen mit Schneeschuhen oder Langlaufskis, bei denen die Tiere, die zur Nahrungssuche ins Tal herabkommen, leicht beobachtet werden können.

info@pngp.it

Gran Paradiso - 4061 m

Berge und Gletscher  -  Valsavarenche

Der höchste Gipfel des Gran Paradiso, 4.061 Meter, wurde erstmals am 4. September 1860 von den Engländern Dundas und Cowell sowie den Franzosen Payot und Tayrraz bestiegen.

Das Dorf Pont am Ende des Valsavarenche ist der natürliche Ausgangspunkt für diese Besteigung. Nach einer Übernachtung in der Rifugio Vittorio Emanuele, erreichbar über einen einfachen, gut markierten Weg, steigt man die Westseite hinauf: zuerst über Geröll, dann über Gletscher, bis wenige Meter unter die Madonnina am Gipfel. Um sie zu erreichen, muss eine steile Passage über den Tribolazione-Gletscher überwunden werden, den Hauptgletscher des Massivs, gelegen auf der Nordseite im Kessel unter dem Gipfel, am Kopf des Valnontey (Cogne). Dieser Abschnitt ist die größte alpine Herausforderung einer ansonsten wanderbaren Route.

Von der Madonnina auf dem Hauptgipfel genießt man einen atemberaubenden Blick: der imposante Bogen der Piemonteser Alpen erstreckt sich bis zur Argentera und darüber hinaus, inklusive Monviso.

Der Gran Paradiso gibt auch dem Nationalpark seinen Namen, der 1922 zum Schutz der Steinböcke eingerichtet wurde, der Hauptgrund für die Gründung unter König Vittorio Emanuele II. Neben den Steinböcken sind auch Steinadler und Murmeltiere hier heimisch.

Der Gipfel wird nicht nur im Sommer besucht: die Hänge sind auch im Winter und Frühjahr beliebt für Skitouren.